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Submix mit dem K-2500

Du benutzt einen K2500 in deinem Setup? Ausserdem benutzt du mehr als 1 Synth? Entsprechend trägst du einen Submixer mit dir herum, der Gewicht bedeutet oder zumindest Platz im Rack frisst?

Erst einmal - wofür der Submixer? Der EQ wird nie benutzt, Effekte kommen in der Regel auch direkt aus den Synths, und die Lautstärkenverhältnisse werden ebenfalls per Midi kontrolliert bzw. vorprogrammiert. Bleibt das Zusammenführen der Audiosignale auf möglichst neutrale Art und Weise, um dem Mischer einen fertigen Stereo-Output bieten zu können.

Mit dem K2500 kriegt man genau das hin, zumindest für bis zu 3 zusätzliche Stereo-Outputs (zzgl. des K2500 selbst):


Auf der Rückseite des K2500 findet man nebem dem Mix-Output 4 Inserts (A, B, C, D). Die Inserts werden normalerweise benutzt, um Einzelsignale aus dem K2500 herauszuführen, diese durch einen externen Prozessor zu schicken (Filter, Kompressor..) und anschließend wieder zurück im K2500 mit dem Mix-Signal zu mischen. Wir werden nun ausschließlich den Return-Weg der Insert-Buchsen benutzen, um die Signale der übrigen Soundmodule auf den Mix-Ausgang des K2500 zu legen.

Wie man auf der Abbildung erkennt, ist eine Insert-Klinke letztlich eine normale Stereo-Klinke, bei der der Schaft weiterhin die Masse darstellt, jedoch die Spitze das Signal (Mono) aus dem K2500 herausführt (Send) und der Ring das Signal zurückführt (Return). Somit werden Kabel benötigt, die wie folgt aufgebaut sind:

  • eine Mono-Klinke an einer Seite (für den Output des externen Sound-Moduls)
  • eine Stereo-Klinke auf der anderen Seite (für den Insert des K2500), mit unbelegter Spitze und signalführendem Ring
  • Die Masse ist normal belegt.

Schließt man das Ganze nun an und schaltet den K2500 ein, liegen am Mix-Ausgang des K2500 sowohl das K2500-Signal als auch das Signal des Sound-Moduls an (übrigens auch am Kopfhörer-Ausgang).

Es gibt allerdings Einschränkungen:

  • Insert A kann nicht benutzt werden, da dieser spezielle Insert automatisch alle Signale im K2500 durch den Insert-Weg routet (der Return-Weg funktioniert, aber alle Sounds aus dem K2500 laufen ins Leere).
  • Entsprechend können maximal 3 externe Stereo-Quellen eingebunden werden
  • Benutzt man z.B. die Keyboard-Version des K2500 zusammen mit Rackmodule, ist Verkabelung im Rack-Mixer natürlich einfacher, als 8 Kabel zum Keyboard laufen zu haben.

Dennoch bietet diese Methode eine einfache Möglichkeit, einen simplen Submix ohne unnötige Signalwege zu erstellen. Der meines Erachtens größte Vorteil in Verbindung mit der Keyboardversion des K2500 liegt zu guter Letzt darin, dass man das Mastervolumen des gesamten Setups direkt auf dem Volume-Slider zur Hand hat, während ein Submixer manchmal doch ungünstig steht.